» Wettbewerbspolitische Projekte
Um faire Wettbewerbsbedingungen für die Unternehmen des freien Kfz-Teile- und Servicemarkts zu erreichen, bedarf es einer Profilierung des IAM gegenüber den politischen Entscheidungsträgern in Brüssel und in den Hauptstädten Europas. Leider assoziieren noch immer zu viele Politiker „Automobilwirtschaft = Fahrzeughersteller“, der große Beitrag etwa von Teileindustrie, Teilehandel und Werkstätten wird zu oft vergessen. Die Mitglieder von „Right to Repair“ setzen sich deshalb für eine stärkere Berücksichtigung der Interessen und Bedürfnisse von Unternehmen des Mehrmarken-Aftermarket in der Gesetzgebung ein.

Ein wichtiges wettbewerbspolitisches Projekt, das im Rahmen von R2R begleitet wurde, war die Schaffung einer Nachfolgeregelung zur Kfz-GVO Nr. 1400/2002, die im Mai 2010 auslief. Seit 1. Juni 2010 ist die neue „Aftermarket-GVO“ Nr. 461/2010 in Kraft, die den Wettbewerb im Kfz-Teilevertrieb und dem Markt für Kfz-Serviceleistungen in den nächsten Jahren fördern soll. Die neuen Aftermarket-Regeln haben große Bedeutung für den IAM und die Wahlfreiheit der Verbraucher. Die Mitglieder der „Right to Repair“ Kampagne werden die Umsetzung der neuen Wettbewerbsregeln genau beobachten und die Wettbewerbsbehörden auf mögliche Verstöße aufmerksam machen. Auch im Rahmen der Euro 5/6-Gesetzgebung für PKW ist R2R engagiert. Hier sind es besonders die Formulierungen zum Zugang zu den technischen Informationen der Fahrzeughersteller, die für die unabhängigen Marktbeteiligten von Bedeutung sind. Das gleiche gilt für die Euro VI-Verordnung für schwere Nutzfahrzeuge.
Sie suchen?
© 2009 - 2017 GVA Gesamtverband Autoteile-Handel e.V.